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Kriegszeiten
Die Protokollbücher der nächsten Jahre geben nur wenig Berichtenswertes wieder. Mehrere Brüder wurden nach dem Kriegsbeginn 1939 zum Wehrdienst eingezogen, und ab Juni 1941 stellte die Gemeinde die Bibelstunden wegen des häufigen Fliegeralarms ein. 1941/1942 mussten sich die deutschen Baptistengemeinden unter politischem Druck mit anderen Freikirchen zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden zusammenschließen. Seitdem trägt die Lübecker Baptistengemeinde die Bezeichnung 'Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Lübeck (Baptisten)'. 1944 hatte die Gemeinde 107 Mitglieder.

Nach dem 2. Weltkrieg kamen aus den deutschen Ostgebieten viele Flüchtlinge nach Lübeck, unter denen auch viele Glaubensgeschwister waren. So stieg bis 1947 die Zahl der Gemeindeglieder sprunghaft auf 502 an. Der Chor hatte zu dieser Zeit 43 Sänger, in die Sonntagsschule kamen 75 - 120 Kinder, und die Jugendgruppe umfasste 85 Mitglieder. Die Jahre unmittelbar nach dem Krieg brachten viel äußere Not und Entbehrung. Dennoch war diese Zeit für die Gemeinde eine Zeit des neuen Aufbruchs und des Wachstums. In mehreren Evangelisationen, die in Schulen oder Zelten stattfanden, haben viele Menschen den Weg zu Jesus Christus gefunden. So entstanden neue Gruppen in der Gemeinde, und von Lübeck aus wurden die neu gebildeten Stationen Travemünde, Eichholz, Gothmundlager, Rangenberg, Havighorst, Arfrade und Bad Schwartau betreut. Die Arbeit in Bad Schwartau gestaltete sich so erfolgreich, dass diese Stationsgemeinde am 8.2.1948 mit 122 Gliedern ihre Selbständigkeit als Bundesgemeinde erhielt. 3 Jahre später erfolgte die Grundsteinlegung für eine eigene Kapelle.
1950 wurde im Steinlager Eichholz eine Sonntagsschule gegründet, Hauskreise trafen sich in Travemünde sowie in einer Baracke in der Josephinenstraße, und regelmäßige Gottesdienste fanden in der Schule Rangenberg und im Gothmundlager statt.


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