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16.02.2018 00:00 Alter: 98 Tage
Von: Charles Haddon Spurgeon

"Gebet mir ein sicheres Zeichen, daß ihr meinen Vater, meine Mutter, meine Brüder und meine Schwestern samt allen ihren Angehörigen am Leben lassen und unsre Seele vom Tode erretten wollt." Josua 2,12-13


Ich liebe dies an Rahab, daß sie nicht nur für ihre eigene Sicherheit
sorgte. Ihre Sünde hatte ihr Herz nicht verhärtet, wie Sünde es in
vielen Fällen tut. Sie dachte an ihren Vater, ihre Mutter, ihre Brüder
und ihre Schwestern. Wo immer ein wahres Kind Gottes ist, da wird
auch Sorge um die Angehörigen sein.
Ich kannte einen Mann, der am Sonntag zwanzig Meilen ging,
um "die Wahrheit" zu hören. Aber wenn man ihn fragte, wohin seine
Familie ging, sagte er, das sei nicht seine Sache - Gott würde seine
Auserwählten retten. Solche Leute offenbaren sich nicht als Kinder
Gottes, denn Kinder Gottes sind nicht schlechter als Heiden
und Zöllner. Sie tragen Sorge für ihre eigenen Hausgenossen.
Oh, ihr christlichen Leute, bemüht euch, in euren verwandtschaftlichen
Beziehungen gut zu sein. Aber bedenkt auch, daß Rahab ihre
Angehörigen doch nicht retten konnte, wenn sie sich nicht unter
dem Kannesinfaden sammelten. Wenn jemand von ihnen auf den
Straßen blieb, während die Israeliten das Volk erschlugen, hätten
sie zwar sagen können: "Wir gehören zu Rahab", aber die Antwort
wäre gewesen: "Wir haben den Eid geschworen, in dem Haus, an
dessen Fenster die rote Schnur geknüpft ist, alle zu schonen. Wenn
ihr nicht dort seid, könnt ihr nicht verschont werden." Es nutzt
nichts, auf dem Sterbebett zu sagen: "Meine Mutter betete für mich,
meine Schwester rang heftig um meine Bekehrung." Nein, ihr müßt
persönlich zu dem Herrn Jesus kommen, euch in ihm bergen und
wirkJichen Glauben an ihn haben, sonst können euch keine Gebete
anderer nutzen. Aber es war Gnade, daß Gott der Rahab half, alle
ihre Verwandten hereinzubringen. Gott gab ihr einen solchen Einfluß,
so groß war die Macht ihres Glaubens, daß alle in dem Haus
blieben und mit ihren Familien errettet wurden.



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